AKH Team


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Und sie bewegt sich doch


Nachdem wir es nicht akzeptieren wollten, dass Hausarbeiter in den Türmen, welche die gleichen Tätigkeiten verrichten, wie die Kollegen in der OP-Ebene, keine Infektionszulage erhalten, haben wir neuerlich eine Klage eingebracht. Wie uns der Anwalt mitteilte, wird die Stadt Wien künftig - rückwirkend bis 2009 - diese Zulage ausbezahlen, solange diese Zulage im Nebengebührenkatalog besteht. Unter gleichen Voraussetzungen soll dies - nach mündlicher Zusage des Rechtsvertreters der Gemeinde Wien - nicht nur für den Kläger, sondern auch für alle anderen Hausarbeiter gelten.
Dafür müssen sich diese zunächst an die Personalabteilung wenden. Alle Hausarbeiter und Anstaltsgehilfen sind daher aufgerufen sich in ihrem Buchstabenreferat in der Abteilung Personal zu melden.
Wir freuen uns mit unseren Kollegen.



Unsere Presseaussendung 2006: “Die Arbeitsgemeinschaft tritt für den Verbleib der Wiener Krankenhäuser im Eigentum des Landes bzw. der Gemeinde ein. Ein Verkauf oder eine Privatisierung dieser für die Gesundheit der BürgerInnen so wichtigen Einrichtungen wird von uns abgelehnt“ so der Vorsitzende der ARGE unabhängiger Gemeindebediensteter Peter Schwarzinger .
Immerhin sind die u. a. privatwirtschaftlichen Umgestaltungen der Wiener Stadtwerke ( Verkehrsbetriebe, Gaswerk, E-Werk, etc.) nicht spurlos am Personal vorbeigegangen, und zugestimmt den Umstrukturierung haben letztlich auch die sozialistischen Entscheidungsträger in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten. Streichung von Diensten, Zulagen u. ä. ist an der Tagesordnung. Es muss der Erhalt der Arbeitsplätze im AKH vor der Profitgier stehen. Was nicht heißen soll, wir wären gegen wirtschaftliches Handeln. Dort wo unnötige Ausgaben getätigt werden ist Handlungsbedarf.
Die Qualität in der Pflege aber, darf darunter nicht leiden, immerhin gilt es für Menschen zu arbeiten.
Darum wird es auch die ARGE sein, die sehr genau beobachten wird, welche politischen Wege Wien beschreitet und welche unmittelbaren Auswirkungen auf das Personal und dessen Arbeitsumfeld zu befürchten sind. Die ARGE wird gegebenenfalls das Personal informieren und zu Protesten aufrufen.


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